Höganäs Formation (Trias-Rhätium bis Jura-Hettangium) Schwedens

 

Die schwedischen Geschiebe, die in NW-Deutschland vorkommen, bestehen fast ausschließlich aus widerstandsfähigen Sandsteinen und Konglomeraten. Das Basiskonglomerat des Beserup Beds bildet die Grenze zwischen Trias und Jura. Mit Beginn des Jura (Helsingborg Member), das aus Überschwemmungs-ablagerungen besteht und viele Spurenfossilien aufweist, ist zeitgleich auch der Beginn der Höör-Sandsteine in Zentralschweden. Aus ihnen sind viele Pflanzenfossilien belegt, häufig sind es aber nur Treibholzreste.

Stratigraphische Tabelle Trias/Jura-Grenze Schweden
Stratigraphische Tabelle Trias/Jura-Grenze Schweden

 

Höör Sandstein Konglomerat

quarzitisches Sandstein-Konglomerat (Höör-Sandstein)

  

Sandstein mit Schrägschichtung
Sandstein mit Schrägschichtung (Helsingborg Member)
 
 
Basiskonglomerat  Basiskonglomerat
Sandstein-Konglomerat (Beserup Beds);
Dieses Basiskonglomerat makiert die Trias/Jura Grenze)
 
 
Clathropteris meniscioides (Rest)  Clathropteris meniscioides (Rest)

Farn Clathropteris meniscioides (Dipteridaceae)

 

Anomozamites minor (Nathorst, 1878)  Anomozamites minor (Nathorst, 1878)
Cycadophyta Anomozamites minor (Höör-Sandstein)
 
 
Phoenicopsis insolita
Blattrest Phoenicopsis insolita (Höör-Sandstein)
 
 
Treibholz und Pflanzenhäcksel
Treibholz- und Pflanzenreste  (Höör-Sandstein)
 
 
Polykladichnus aragonensis (UCHMAN & ÁLVARO, 2000)
Spurenfossil Polykladichnus aragonensis (UCHMAN & ÁLVARO, 2000)
 
 
Polykladichnus aragonensis (UCHMAN & ÁLVARO, 2000)
  Spurenfossil Polykladichnus aragonensis (UCHMAN & ÁLVARO, 2000)
 
 Wurzelboden Bioturbation (Helsingborg Member)

 

Wühlgang mit Stopfmarker
Wühlgang mit Stopfmarker

 

Spurenfossil (verm. Krebsgänge);
Spurenfossil, vermutlich Krebsgänge

 

 

Text: Harald Rohe

Ertstellt: 29. Dez 2019

Letzte Aktualisierung: 

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.