 |
|
|
|
 |
Der Bergbau auf Steinkohle geht im Raum Borgloh, Oesede und Wellendorf ins 16. Jahrhundert zurück. Die gesamte, recht wechselvolle Geschichte, würde den Rahmen dieser Seiten sprengen, Daher werde ich mich auf die Zeit nach dem 1. Weltkrieg beschränken. Nach dem 1, Weltkrieg herrschte in Deutschland akuter Kohlenmangel. Überall im Raum Borgloh- Oesede begannen Privatleute Kohlen zu fördern. Die alten Schächte wurden wieder aufgewältigt. Im Jahre 1920 gab es bereits 14 wilde Kohlenzechen. Mitte 1920 wurde dann die Borgloher Bergwerksgesellschaft GmbH gegründet und man förderte im 2. Halbj.1920 schon 9000 t Kohle. 1921 ging die Firma in den Besitz des Röchling- Konzerns über. Die Förderung konnte weiter auf 53000 t gesteigert werden.1924 wurde die Grube stillgelegt. Der Grund war ein Kohlenüberschuss am Markt. |
|
|
|
Kronprinzenschacht am Originalstandort |
|
|
| Erst nach dem 2. Weltkrieg wieder infolge der Kohlenknappheit wurde der Kohlenbergbau wiederbelebt. Überall entstanden wieder wilde Pütts, denen aber bald durch die Bergbehörde ein Riegel vorgeschoben wurde.1948 begann man mit der Wiederaufwältigung des Kronprinzenschachtes .Über dem Schacht wurde ein ca.13m hohes Fördergerüst mit einer 60 PS starken Fördermaschine errichtet. Die erste Lore wurde am 5 Juli 1957 gefördert. Am 30. September 1963 wurde der Betrieb eingestellt, und damit auch die letzte Steinkohlenzeche Niedersachsens geschlossen. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|