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Im Tertiär findet eine weitere Klimaveränderung statt: Die Temperaturen gehen zurück, Sumpfwälder entstehen und bilden später die heutigen Braunkohlevorkommen. Die Erde bäumt sich noch einmal auf, speit Feuer und bildet Gebirge. Die Saurier verschwinden endgültig von der Erdoberfläche und auch andere Land -und Meerestiere sterben aus. Damit wurde genügend Platz für unsere heutigen Säugetiere geschaffen, die sich auch explosionsartig verbreiteten. Es entstehen die modernen Raubtiere, Huftiere und Menschenaffen. In Afrika treten die ersten Vormenschen auf. |
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Pecte aus Astrup |
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| Das Tertiär wird in fünf Epochen unterteilt. Die mit 65 Millionen Jahre älteste Epoche ist das Paläozän, dann folgen das Eozän, Oligozän,Miozän und das Pliozän. Es entstanden hauptsächlich zwei Gesteinsarten: Sedimentgesteine ( kaum verfestigte Sande und Tone) und vulkanische Erstarrungsgesteine. Das Osnabrücker Bergland war zu dieser Zeit ein Küstengebiet. Es waren keine Vulkane vorhanden und größere Erdverschiebungen fanden nicht statt. Somit lassen sich hier nur Sedimentgesteine finden. Die Lagerstätten aus dem Paläozän und dem Eozän sind von der Oberfläche wegerodiert. Aber auch aus den anderen Epochen sind aufgrund von Erosionen nur wenige Ablagerungsstätten vorhanden. Die wohl berühmteste Fundstelle im Oligozän ist der Doberg bei Bünde - heutiges Naturschutzgebiet - mit seinen unzähligen Meeresfossilien. Das Miozän lässt sich noch z. B. bei Bersenbrück , Lechtingen oder am Schafberg nachweisen. Ein sicherer Nachweis für das Pliozän ist nicht vorhanden. Die Ablagerungen des Tertiär bestehen aus Sanden und Ton. Heute existieren noch zwei Aufschlüsse im Tertiär in unserer Gegend. Beide Aufschlüsse zeigen die Schichten des Mittel- und Ober- Oligozän. Beide Aufschlüsse stehen unter Naturschutz und das Sammeln von Fossilien ist verboten. |
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