Das Quartär ist bisher die jüngste und auch kürzeste Periode der Erdgeschichte, die bis heute andauert. Die Erdoberfläche erhält ihr heutiges Aussehen durch starke Klimaschwankungen (Eiszeiten) und die Tierwelt entwickelt sich so, wie wir sie heute kennen. Der moderne Mensch bevölkert die Erde. 
Eiskeile im Jura-Ton
Das europäische Quartär begann mit dem Pleistozän (das Eiszeitalter) vor etwa 2,5 Millionen Jahren und das Holozän, die geologische Gegenwart, mit einem milderen Klima vor etwa 10000 Jahren. Durch Schmelzwasser aus der Eiszeit entstanden viele der heute wichtigen Trinkwasservorkommen.
Wandert man heute durch das Osnabrücker Bergland, so kann man mit ein wenig Übung die Spuren einer bewegten Erdgeschichte erkennen, die mit dem heutigen Tag noch lange nicht beendet ist. Die Ablagerungen des Quartär bestehen aus Sand, Kies, Torf, Lehm und Ton. Es handelt sich durchweg um Ablagerungen des Festland. Sand und Kies sind die Überreste gewaltiger Gletscher die unser Gebiet ab der Saale-Kaltzeit vor 140000 Jahren überzogen. Lehm und Torf entstanden während der zwischengeschalteten Warmzeiten .Während der Warmzeiten wurde das Osnabrücker Land zu einer Tundra. Die ältesten Schichten stammen aus der Elster Kaltzeit. Noch ältere Ablagerungen sind bisher im Osnabrücker Bergland nicht nachgewiesen.