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| Raubfisch aus dem Kupferschiefer Bockraden |
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| Die Bezeichnung Perm leitet sich von dem russischen Regierungsbezirk Perm an der Westseite des Urals ab. Der Perm begann vor etwa 285 Millionen Jahren und endete vor etwa 225 Millionen Jahren. |
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Viele Meeresbewohner wie z.B. Trilobiten und einige Stachelhäuter starben aus. An Land entstanden die Nadelhölzer und in den Seen schwamm eine Vielzahl von Fischen. Auch gab es die ersten säugetierähnlichen Reptilien. Auf den Südkontinenten fand die erste Eiszeit statt. Auf dem Festland herrschte ein trockenes Klima. Flache Meere verdunsteten und Salz lagerte sich zu den heute bekannten Salzlagerstätten (z. B. bei Hannover) ab. Außerdem bildeten sich die heutigen erzhaltigen Gesteine (Rotliegendes, Zechstein). Die Gesteine des Perm lagern nahe bei denen des Karbon und treten somit in den gleichen Bereichen (Schafberg, Hüggel, Piesberg) zu Tage.
Am Schafberg wurden ab dem 17.Jahrhundert bis 1921 immer wieder Blei und Zinkerz abgebaut. Die Geschichte des Bergbau im Hüggel reicht sogar bis ins 12. Jahrhundert zurück und begann mit dem Abbau von silberhaltigen Erzen ("Silberberg"). Erst 1966 wurde das letzte Erz zu Tage gefördert. Am Piesberg erlangte der Bergbau auf Erz allerdings nie eine größere Bedeutung. Fossilen findet man in dem im Zechstein abgelagerten Kupferschiefer. Hauptsächlich sind darin Fische und Pflanzenreste |
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| Zur Zeit des Rotliegenden gehörte Osnabrück zu einem Abtragungsgebiet. Die Schichten des Karbon wurden abgetragen und in die Norddeutsche Senke gespült. Mit Beginn des Zechsteins wurde dieses Festland vom Meer überflutet. Es entstand ein großes Binnenmeer. Leider sind heute kaum noch Aufschlüsse vorhanden, einzig im Bereich des Hüggels kann man heute noch die Schichtenfolge sehen. |
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