|
 |
Über das Vorkommen von Mineralien im Osnabrücker Bergland.
In den verschiedenen Sedimenten vom Karbonsandstein bis zu den Kreidekalken sind die vielfältigen natürlich angereicherten
Mineralbestandteile (meist biogenen Ursprungs) sowohl durch die Gebirgsbildung wie vor allem durch den starken Einfluss des Bramscher Massivs mobilisiert und neu abgeschieden worden. Hierdurch entstanden nicht nur Mineralablagerungen in Klüften, Geoden, ehemaligen Gips-Residuen (Keuper) und Einlagerungen in Gesteinen, sondern auch mineralische Lagerstätten, die zum Bergbau Anlass gaben. Eine Stoffzufuhr durch das Bramscher Massiv lässt sich bisher nirgendwo nachweisen, wohl aber sein wesentlicher Einfluss bei diesen Mobilisationsvorgängen. Als markante Erscheinungen der Aufheizung durch das Bramscher Massiv sind die Inkohlungserscheinungen und die Verquarzung flächendeckend festzustellen. Der Stofftransport hat im Allgemeinen nur über wenige Dekameter bis zur Neuausscheidung gereicht, so fand dieser oftmals nur innerhalb der gleichen Formation, gelegentlich bis in die Schichten des nächsten Zeitalters statt. In jedem Fall ist die Herkunft der Mineralbestandteile auf die Sedimentgehalte zurückzuführen.
|
|
|