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| Die Kreidezeit setzte vor etwa 135 Millionen Jahren ein und endete vor etwa 65 Millionen Jahren. Ihren Namen erhielt sie von den Schreibkreide-Sedimenten auf der Insel Rügen, die sich während dieser Zeit abgelagert haben. In den Meeren herrschten weiterhin die Ammoniten und Belemniten vor und auch die Seeigel erlangten erstmals eine größere Bedeutung. Die Reptilien spielten nach wie vor eine große Rolle. Die Pflanzenwelt entwickelt sich immer mehr zu dem, wie wir sie heute kennen. Es entstehen die ersten Blütenpflanzen. |
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| Aeyocrioceras ein Ammonit aus der Unterkreide |
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| Aber gegen Ende der Kreidezeit sterben Ammoniten, Dinosaurier, Flugsaurier und einige Vögel aus. Das Erdmittelalter mit seiner Artenvielfalt geht zu Ende. Die Ablagerungen der Kreide lassen sich besonders im Teutoburger Wald und dem Vorland des Wiehengebirges finden und sind durch Steinbrüche (z.B. bei Lengerich) oder natürlich ("Dörenther Klippen") aufgeschlossen. Es lassen sich eine Vielzahl von Fossilien finden. (Ammoniten, Belemniten, Seeigel und vereinzelt Wirbeltierreste) |
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Zeitübersicht und Schichtenfolge:
Der Berias ist die älteste Folge der Kreide. In Osnabrück wurden diese Schichten in einer Seen und Flusslandschaft abgelagert. Es entstanden Kohleflöze, die z. B .in Oesede bergmännisch abgebaut wurden. Erst mit Beginn des Valangin drang das Meer wieder in unseren Raum vor. Im Bereich des Teutoburger Waldes wurden während der Unterkreide mächtige Sandsteine abgelagert. Diese Sedimente stammen von einem nur wenige Kilometer im Süden liegenden Festland. Im Nördlichen Wiehengebirgsvorland wurden dagegen Tone abgelagert, die für eine größere Küstenferne sprechen. Zu Beginn der Oberkreide stieg der Meeresspiegel weiter. Das Meer dringt weiter nach Süden vor bis ins heutige Sauerland. Im Osnabrücker Bergland wurden zu dieser Zeit ca.1600 m mächtige Kalksteine abgelagert. Die Schichten des Santon treten nirgends an die Oberfläche. Im Oberen Campan endet die Schichtenfolge im Osnabrücker Land. Die Oberkreide ist, bedingt durch eine starke industrielle Nutzung ,in großen Steinbrüchen gut aufgeschlossen |
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